
Wie man seine Außenheizgeräte wirklich „smart“ macht
Seien wir ehrlich: Niemand möchte im eiskalten Wetter nach einem Schalter suchen oder mit einer Fernbedienung herumfummeln, nur damit der Balkon nutzbar wird. Wenn man IP65-klassifizierte Infrarotheizgeräte verwendet, sollte das Ziel einfach sein: Man tritt nach draußen – und es sollte bereits warm sein.
Warum Infrarot?
Infrarotheizungen verschwenden keine Zeit damit, den gesamten Außenbereich zu erwärmen. Sie erwärmen nicht die Luft, sondern direkt den Körper des Nutzers. Es ist, als würde man an einem klaren Herbsttag in der Sonne stehen – man spürt sofort die Wärme auf der Haut.
Da diese Geräte jedoch draußen installiert werden, kann man nicht einfach irgendein Heizgerät verwenden. Es ist unerlässlich, dass das Gerät den IP65-Standard erfüllt. Das bedeutet, dass das Gerät vor Staub und Regen geschützt ist. Ohne diesen Schutz kann Feuchtigkeit ins Innere des Geräts gelangen – dadurch kann der Schalter ausfallen, und man muss wieder frieren.
Die „Smart“-Funktion richtig nutzen
Um diese Geräte über einen Zeitplan oder per Handynachricht steuern zu können, reicht es nicht aus, sie einfach in eine billige Smart-Steckdose einzustecken. Solche Heizgeräte verbrauchen viel Energie. Die beste Lösung ist es, einen Hochstrom-Smart-Schalter oder einen kontaktlosen Schalter zu verwenden. Denken Sie daran: Der Smart-Hub sendet ein Signal mit niedriger Spannung an den Schalter, der anschließend die höhere Spannung für das Heizgerät bereitstellt.
Ich empfehle außerdem, einen Temperatursensor zusammen mit den Heizgeräten zu verwenden. Stellen Sie die Temperatur auf 10°C ein – dann schalten sich die Heizgeräte automatisch ein. Das ist ein echter Luxus, von dem man nicht wusste, dass man ihn braucht, bis man ihn hat.
Ein paar Dinge, die schiefgehen könnten
Vermeiden Sie es, die Verkabelung schlecht zu planen. Hochleistungsheizgeräte verbrauchen viel Energie. Wenn man vier 2000-Watt-Heizgeräte an einen einzigen Stromkreis anschließt, wird der Schalter überlastet – und man sitzt abends im Dunkeln. Überprüfen Sie unbedingt die Stärke der Verkabelung und stellen Sie sicher, dass das Verteilboard die Belastung bewältigen kann.
Tipp zur Platzierung des Sensors: Legen Sie den Sensor nicht direkt neben das Heizgerät. Wenn das Heizgerät den Sensor erwärmt, glaubt das System, dass der ganze Balkon bereits warm ist – und schaltet das Heizgerät viel zu früh ab. Legen Sie den Sensor lieber etwas weiter entfernt von dem direkten Hitzestrahl des Heizgers.
Noch ein Tipp: Verwenden Sie für die Kabel widerstandsfähige Leitungen. Die Sonne ist sehr aggressiv gegenüber Kunststoff – UV-Strahlung kann die Kabel beschädigen, wenn sie ungeschützt bleiben. Ein wenig mehr Aufwand jetzt bedeutet, dass man in zwei Jahren nicht wieder die ganze Verkabelung austauschen muss.